| Kennzeichnungsverordnung |
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| Geschrieben von Joska Möller | |
| Montag, 15 Januar 2007 | |
Die nächsten Einschränkungen und Belastungen stehen auf der TagesordnungNicht genug, dass ein eigener Steuertarif für Wohnmobile eingeführt wurde, der vielen Wohnmobilisten 100 bis 250 Prozent höhere Steuern aufbürdet. Nein, als nächstes kann auch noch fast jeder zweite Wohnmobilist sein Fahrzeug nicht einmal mehr für Städtetouren benutzen, da er dort - wie der Hund beim Supermarkt - ein Schild vorfinden wird, welches nichts anderes aussagt als das Supermarktschild: "Wir müssen draußen bleiben". Die nächsten Einschränkungen und Belastungen stehen auf der TagesordnungNicht genug, dass ein eigener Steuertarif für Wohnmobile eingeführt wurde, der vielen Wohnmobilisten 100 bis 250 Prozent höhere Steuern aufbürdet. Nein, als nächstes kann auch noch fast jeder zweite Wohnmobilist sein Fahrzeug nicht einmal mehr für Städtetouren benutzen, da er dort - wie der Hund beim Supermarkt - ein Schild vorfinden wird, welches nichts anderes aussagt als das Supermarktschild: "Wir müssen draußen bleiben". Der Caravaning Industrie Verband e. V. (CIVD) geht davon aus, dass von den knapp 400.000 in Deutschland zugelassenenen Wohnmobilen etwa 220.000 unmittelbar von dieser Einschränkung betroffen sind. Was genau passiert: Es werden so genannte "Umweltzonen" eingerichtet, in die man dann nur noch mit einer entsprechenden Plakette an der Scheibe hinein darf. Und die bekommt man nur, wenn das Fahrzeug mindestens die Einstufung "Euro 2" hat. Diese Umweltzonen werden mit dem folgenden Schild gekennzeichnet:
Das folgende Zusatzzeichen nimmt Fahrzeuge mit den entsprechenden Plaketten vom Fahrverbot aus:
Die Plaketten bekommt man bei den Zulassungsbehörden oder den nach Landesrecht sonst zuständigen Stellen sowie den nach § 47a Abs. 2 der StvZO für die Durchführung von Abgasuntersuchungen anerkannten Stellen. So sehen die Plaketten aus:
Auch hier sind die Leidtragenden wieder diejenigen, die ältere Fahrzeuge besitzen. Umweltschutz ist für uns alle extrem wichtig und ein Thema, das immer noch nicht die Aufmerksamkeit erhält, die es benötigt. Wenn aber - wie auch wieder in diesem Falle - der Umweltschutz nur auf Kosten derer geht, die sich kein neues Fahrzeug leisten können, wenn wieder einmal die sozial schwachen Mitbürger bezahlen sollen, dann läuft etwas fürchterlich falsch. Bilder: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr. 46 v. 16.10.2006 |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30 Oktober 2007 ) |
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